Ab dem 1.Juni 2010 müssen Autobesitzer und solche, die es werden wollen nicht mehr zwangsweise in Vertragswerkstätten flüchten, sondern können ihre Autos jetzt such bei freien Werkstätten reparieren lassen.
Laut EU-Kommission gibt es seit dem 1.Juni diesen Jahres neue Wettbewerbsregeln für die KFZ-Industrie. Künftig dürfen Kunden, die ein Auto kaufen nicht mehr an den Hersteller gebunden sein. Sie dürfen nun frei entscheiden in welche Werkstatt sie ihr Auto bringen. Entweder in die meist teure Vertragswerkstatt oder in eine meist günstigere Freie Werkstatt. Mit dieser neuen Regel erhofft man sich sinkende Preise für den Endverbraucher und mehr Wettbewerb unter den Herstellern und Werkstätten.
Bislang war es auch so, dass Freie Werkstätten nicht alle Informationen zu einem Modell bekamen, damit der Kunde in die Vertragwerkstatt kommen muss. Nun aber ist dies anders, ab dem benannten Datum dürfen Auto Hersteller keine Daten mehr vorbehalten.
Neue Regelung auch für Händler
Was für den einen gut ist ist für den anderen ein echter Tritt ins Gesicht. Denn auch für die Autohändler gibt es nun neue Beschlüsse. Zukünftig dürfen Hersteller den Händlern wieder vorschreiben welche Autos sie verkaufen dürfen. Dies könnte vor allem für Mehrmarkenhändler eine schwere last sein. Was seit 2002 erlaubt war wird nun einfach wiederrufen. Somit fürchten so manche Händler um ihre Existenz.
Quelle: Auto, Motor und Sport.de
von Meik Struve | In Politik | 02/06/10 um 12:14Schlagwörter: Autokauf, Entlastung, Freie Werkstätten, KFZ, Vertragwerkstätten, Wettbewerb


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