Vuvuzelas: Kulurerbe oder eifach nur nervig?

Zur WM 2010 in Südafrika fanden die Vuvuzelas Anklang bei allen Fans dieser Welt. Sollte man sie aufgrund ihrer Lautstärke verbieten oder schadet man dem afrikanischen Volk damit.

 in Vuvuzelas: Kulurerbe oder eifach nur nervig?

Mit der WM in Südafrika ist auch ein neuer Fanartikel geboren, die Vuvuzelas. Schon jetzt sind sie vielfach in den Medien und in den Stadien ein muss für jeden Fußball-Fan. Allerdings kommen die Vuvuzelas, aufgrund ihrer Lautstärke ins Visier der FIFA und auch der Verbraucherschützer. Denn mit nahezu an die 130 Dezibel liegt dieses Instrument stark an der Schmerzgrenze, die ein Mensch vertragen kann. Zum Vergleich: Wenn man in einer Disco einen Meter von einer Box entfernt steht ist man einer Belastung von “nur” 100 Dezibel ausgesetzt.

Nun stellt sich also die Frage, ob man Vuvuzelas kurzfristig zum Schutz der Allgemeinheit verbieten sollte? dabei rücken zwei Aspekte in den Vordergrund. Zum einen ist es ein beliebter Fan-Artikel für Fußball-Fans gerade zur WM, andererseits ist es doch ein Kulturerbe oder etwa nicht?

Laut der Mitteldeutschen Zeitung sind Vuvuzelas kein typisch afrikanisches Instrument. Bereits seit der Bronzezeit spielen Naturtrompeten auch in Europa eine Rolle. Demnach wäre das Argument, dass diese nervigen Trompeten ein Kulturerbe Afrikas seien nicht richtig und man könne sich somit auch nciht auf dieses Argument festbeißen. Warum also soll man Vuvuzelas nicht verbieten? Da wäre neben dem Kulturaspekt noch das wirtschaftliche Interesse. Man kann sich gut vorstellen, dass die Trompeten einen ziemlich guten Umsatz reinbringen und das will sich natürlich niemand nehmen lassen.

Aber was ist mit Verbraucherschutz?

Bei dieser Frage scheiden sich die Geister und Meinungen. Ich persönlich bin für ein Verbot von Vuvuzelas bei Menschenansammlungen, denn es gibt immer wieder menschen, die es mit dem “trööööööt, trööööt” ziemlich übertreiben. Zeitweise stören sie auch das Geschehen bei der WM, sodass man wichtige Kommetare und Meinungen nicht mitbekommt.

Quelle: Presseportal, sengpielaudio

| Mehr
von Meik Struve | In Panorama | 14/06/10 um 21:54

Schlagwörter: , , , , ,



Beitrag kommentieren

Name (required)
Email (required)
Website