Kein Verbot für nervige Vuvuzelas bei der WM

Jetzt ist es beschlossene Sache, Vuvuzelas werden nicht verboten.

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Organisationskomitee der WM entschied am Montag, dass Vuvuzelas ein charakteristisches Merkmal für diese WM in Südafrika sei und aus diesem Grund auch nicht verboten werden. Dies unterstützte auch DFB-Chef Theo Zwanziger, er sagte: “Das Turnier findet nun einmal in Südafrika statt, da muss man die Gepflogenheiten im Stadion akzeptieren und sich anpassen. Hier gehören die Vuvuzuelas zum Fußballspiel wie in Deutschland die Schlachtgesänge der Fans.” Wo er recht hat hat er recht. Bei Bundesligaspielen in Deutschland hört man keine Vuvuzelas, aber die lauten Fanchöre, die allerdings nicht mit der Dezibel Anzahl einer Vuvuzela zu vergleichen sind. Dennoch sei es in afrikanischen Stadien üblich sein Team mit einer Trompete zu unterstützen.

Unterstützt Theo Zwanziger Löw nicht mehr?

Bundestrainer Joachim Löw hatte vor ein paar Tagen in der BILD gesagt, dass man durch die Lautstärke der Naturtrompeten keine Konversation mit seinen Spielern durchführen kann. So sei es auch nicht möglich Anweisungen während eines Spieles zu befolgen, denn wenn man sie nicht hört kann man sie auch nicht umsetzen. Aber anscheinend stellt sich DFB-Boss Theo Zwanziger lieber auf die Seite der Weltmeisterschaft und beführwortet die Pflogenheiten Afrikas und fällt Löw somit in den Rücken.

Ein Lichtblick zur Dämpfung des Lärmes ist schon in Sicht, allerdings wohl viel zu spät. Ein Hersteller der Vuvuzelas hat angekündigt die Mundstücke auszutauschen. So soll die Dezibel Zahl um 20 Deziebel gesekt werden. Nur dumm, dass schon jeder eine Nerv-Trompete hat.

Quelle: Sport1.de

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von Meik Struve | In Panorama | 15/06/10 um 16:00

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