Die Staatsanwaltschaft war am Freitag in der Klinik. Sexy-Coras Leiche soll voraussichtlich nächste Woche obduziert werden. Die junge Frau wollte sich die Brüste angeblich von 70 F auf 70 G vergrößern lassen. Am Donnerstagnachmittag war die 23-Jährige im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf gestorben.
Eine Razzia gab es am Freitagvormittag in der Klinik: Die Staatsanwaltschaft begutachtete “Narkose-Gerätschaften”, die in einem Klinikraum versiegelt waren. Die Klinik wurde nicht geschlossen und Ärzte konnten weiterarbeiten. Wegen fahrlässiger Tötung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Chirurgen Martin K. und die alte Anästhesistin Marion F. Unmittelbar nach der missglückten OP wurden Patientenakten und andere Dokumente von der Justiz sichergestellt.
Berufsverbände haben schwere Vorwürfe gegen die behandelnden Ärzte der Hamburger Alster-Klinik erhoben. Mit 1,57 Meter Körpergröße sei Cora viel zu zierlich für derart große Brüste. Bisher ist noch nicht bekannt, warum der Herzschlag der jungen Frau am Dienstag vergangener Woche plötzlich aussetzte. Die Klinik hat den Vorwurf des Behandlungsfehlers zurückgewiesen.
Der „Bild“-Zeitung sagt Coras Ehemann Tim Wosnitza, dass sich die Familie sich am Donnerstagmorgen am Krankenbett versammelte, und Abschied von ihr genommen hat. Wosnitza: „Die Ärzte hatten mir mitgeteilt, dass sie es nicht mehr schaffen wird. Die Hirnschäden waren zu groß. Ihr Blutdruck sank stetig, die Körperfunktionen setzten nach und nach aus. Um 14.30 Uhr ist sie ganz friedlich eingeschlafen.“
von bws | In Lifestyle | 22/01/11 um 12:15

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