Neue Linkstrategie: Japanische Zeitung verbietet Verlinkung ihrer Inhalte

Die japanische Tageszeitung Nikkei verfolgt eine neue Linkstrategie. Laut dem Onlinedienst Golem verbietet Nikkei nun jegliche Verlinkung ihrer Seite.

Was ist der Grund dafür?

Nikkei entwickelt zur Zeit eine neue Strategie des Geldmachens. Vor kurzem haben sie ihr Onlineangebot Nihon Keizai Shimbun Digital Version kostenpflichtig gemacht. Das heißt, wenn man eine Artikel der Zeitung lesen möchte, dann geht es nur wenn man vorher ein Abonnement abschließt. Ansonsten kann man lediglich kleine Ausschnitte der Beiträge lesen und sich somit einen Vorgeschmack holen. Ob diese Strategie allerdings fruchtet ist unklar. Viele Menschen schrecken vor dem hohen Preis eines solchen Abonnements zurück. Nikkei möchte satte 32 Euro im Monat haben.

Bei Zuwiederhandlungen droht Schadensersatzklage

Sollte es engegen aller Hinweise und Verbote doch jemand wagen Nikkei ohne schriftliche Erlaubnis zu verlinken so drohen sie mit einer Schadensersatzklage. Weitere Maßnahmen, um nicht verlinkt zu werden ist die Deaktivierung das Kontextmenüs. Somit ist ausgeschlossen, dass man den betreffenden Artikel weiterempfehlen oder ihn als E-Mail verschicken kann.

Ob diese Strategie sinnvoll ist? Entgegen aller Richtlinien der Suchmaschinenoptimierung startet Nikkei ein Revolte gegen Google und Co.
Was haltet ihr davon? Ist es sinnvoll oder nur sinnlose Zeitvergeudung?

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von Meik Struve | In Digital | 13/04/10 um 12:19

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