Der deutsche Sportwagenhersteller Porsche ließ “Auto, Motor und Sport” auf ihre Hände schauen. Heraus kam ein kleinerer Cayenne und das Aus für das Panamera Cabrio.
Die Zuffenhausener lüfteten das Geheimnis um die Zukunft von Porsche. Bisher galten Sportwagen mit dem Namen Porsche als Unikat, Statussymbol, pures Fahrvergnügen und Rennsport auf aller höchstem Niveau. Mit diesen Tugenden bauten sie sich über Jahre hinweg einen renomierten Namen auf, der weltweit für Qualität steht.
Mit den neuen Modellplänen von unter anderem VW-Konzernchef und Porsche Vorstandschef Martin Winterkorn wird sich der Name Porsche in der Zukunft mehr der Marke Volkswagen nähern, als dem Rennsport. Zwar sind die geplanten Modelle noch keine Realität, dennoch kann man gespannt sein in welche Richtung die Zuffenhausener gehen. Dies werden wir erstmals gegen Ende des nächsten Jahres beurteilen können. Dann nämlich wird der legendäre 911 komplett neu modelliert. Auch der Boxster und das 911 Cabrio folgen in den folgenden zwei Jahren.
SUV bei Porsche
Mit dem Cayenne betrat Porsche seiner Zeit ein sehr umstrittenes Kapitel in der Geschichte der Marke. Man könne doch nie ein SUV einen Porsche nennen. Mittlerweile hat sich der Koloss zu einem festen Besatandteil in der Modellreihe etabliert und soll frühstens Ende 2014 Zuwachs bekommen. Mit dem “Cajun” versucht Porsche zukünftig sich in die Reihe von Q5 und X3 einzureihen.
Vorerst kein Panamera Cabrio
Viele Porsche Fans, darunter auch ich, haben sich auf ein zweitüriges Porsche Panamera Cabrio gefreut. Allen sei gesagt, dass dieser Traum geplatz ist. Grund dafür sei die Karosserie, die eine zu geringe Steifigkeit vorweist. Ob die Zuffenhausener dort noch weiter Hand anlegen ist noch unklar. Fest steht aufjedenfall, dass ein Panamera Cabrio sich wesentlich besser an die Porschekundschaft schmiegen wird, als ein “Cajun”.
von Meik Struve | In Auto, Top Stories | 26/12/10 um 15:53Schlagwörter: 911, Cajun, Neue Modelle, Panamera, Porsche


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